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MEHR LEISTUNG AUS WENIGER ENERGIE:

HOTELIERS & GASTRONOMEN RÜSTEN AUF

Der Dreh mit dem Lastmanagement

Einsparungspotenziale durch maximal bezogene Leistung

Was viele Hoteliers und Gastronomen nicht wissen: 15 Minuten Hochbetrieb reichen aus, um ihre Stromkosten für den ganzen Monat nach oben zu treiben. Der Grund: Gewerbebetriebe bezahlen nicht nur die benötigte elektrische Arbeit (gemessen in kWh), sondern auch die maximal bezogene Leistung – den Leistungspreis (gemessen in kW). Hier stecken interessante Einsparpotenziale.

DIE ANFORDERUNG:

Leistungsspitzen entstehen meist durch zufälliges Zusammentreffen von Anwendungen im Betrieb. Grundlage für die Planung eines Lastmanagements ist deshalb die genaue Analyse Ihres Energiebedarfs. Umfangreiche Grafiken und Tabellen machen den Stromverbrauch lückenlos transparent. So wird deutlich, wo Leistungsspitzen vermieden werden können. Dabei geht es vor allem um verbrauchsintensive Systeme wie Geschirrspüler, Waschmaschinen, Tumbler, Mangel, Backofen und Elektroherd.

DARAUF KOMMT ES AN:

Unregelmäßiger Verbrauch kann die Stromkosten unnötig erhöhen. Deshalb müssen die Lastspitzen kontrolliert und gesenkt werden. Das bedeutet: Großverbraucher wie Küchengeräte und Wäscherei sollten möglichst wenig gleichzeitig in Betrieb sein.

LÖSUNGSBEISPIELE:

  • Konzeption und Installation eines Lastmanagementsystems
  • Maximumwächter überwachen den Strombezug und reagieren bei Überschreiten einer vorher festgelegten Leistungsgrenze: Auslösung optischer bzw. akustischer Signale bei Überschreitung und/oder automatische Abschaltung oder zeitversetzter Betrieb der Verbraucher nach Prioritätenliste
  • Energiekontrollsysteme ermitteln aus den Kenndaten der angeschlossenen Verbraucher eine optimale Regelstrategie und steuern den optimalen Einschaltzeitpunkt
  • Zentrales Merkmal von intelligentem Lastmanagement: Der Arbeitsablauf wird nicht merkbar gestört
  • In kleineren Betrieben kann mit optischem oder akustischem Signal angezeigt werde, wann die maximale Leistung überschritten wird und ein Großverbraucher ausgeschaltet werden muss (Eine Funk-Übertragung reduziert die Installationskosten)


Energieverbrauchszähler mit Kommunikationsschnittstelle: die „Echtzeitübertragung“ von Verbrauchswerten ermöglicht den Aufbau von Energiemanagementsystemen und Visualisierungen sowie eine Lastprofilanalyse.

TECHNISCHE VORTEILE:

  • Automatische Sperrung von Großverbrauchern bei Spitzenlastzeiten nach
    festgelegten Prioritäten
  • Berücksichtigung der Nennleistung der Geräte
  • „Träge“ Geräte wie z. B. Gussplattenherd und Warmhaltevorrichtungen eignen sich gut für kurzfristiges Ausschalten.

WIRTSCHAFTLICHE VORTEILE:

  • Volle Transparenz des gesamten Energieverbrauchs über alle Einrichtungen hinweg
  • Zuverlässige Verbrauchs- und Kostenkontrolle
  • Überschaubare Investitionskosten, die sich meist innerhalb weniger Jahre amortisieren
  • Nutzung von Einsparpotenzialen und Reduzierung der Kosten um bis zu 35 %

 

TIPP:

Nutzen Sie gezielt den Niedrigstromtarif, indem Sie Ihre Leistungsspitzen in die Morgen- und Abendstunden verlagern.

 
Verteilung des Strombedarfs

Energieverbrauchszähler mit Kommunikations- schnittstelle: die „Echtzeitübertragung“ von Verbrauchswerten ermöglicht den Aufbau von Energiemanagementsystemen und Visualisierungen sowie eine Lastprofilanalyse.

Verteilung des Strombedarfs

Die Herausforderung liegt in der richtigen Verteilung des Strombedarfs. Denn die Energieversorger berechnen den Leistungspreis nach dem höchsten Monats-Mittel – und das lässt sich ändern.

Verteilung des Strombedarfs

Intelligente Lastmanagementkonzepte helfen, den Energieverbrauch gleichmäßiger zu verteilen und so die Kosten zu senken. Der Betriebsablauf wird davon kaum nennenswert beeinträchtigt. Ihr Elektrofachmann analysiert die Bedarfsstruktur Ihres Betriebs und rechnet aus, wie viel Sie mit einer Lastverteilung sparen können.

 

 

 

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